Allgemein
19.05.2019 in Allgemein
Leserbrief zum Artikel „An der Standortentscheidung wird nicht mehr gerüttelt“, SB vom 17.05.2019, Seite „Nordschwarzwald“
Ökologie und Naturschutz sind die Verlierer
Bei der Standortsuche für den Betriebshof der Straßenmeisterei des Kreises sind Ökologie und der Naturschutz – wieder einmal - die Verlierer und bestätigen in trauriger Art und Weise, dass das Recht der Natur auf Schutz ein schwaches Recht darstellt.
Wie könnte es sonst soweit kommen, dass der Regionalplan, der rechtsverbindlich ist und aus gutem Grund am Stadteingang unter der Burg einen Grünzug vorsieht, ausgehebelt werden soll? Nicht nur die Ökologie, auch der Stadteingang mit dem Nagolder Wahrzeichen der Burg ist ästhetisch davon betroffen.
Es passt nicht so richtig zusammen: Zum einen hat der Nagolder Gemeinderat einen Antrag zum Schutz der Insekten verabschiedet und zum anderen hat das gleiche Gremium mehrheitlich einen sog. „Aufstellungsbeschluss“ zum Bau eines Betriebshofes unterhalb der Burg gefasst – unter der Billigung der Verletzung des gültigen Regionalplanes.
Noch ist der Bebauungsplan nicht verabschiedet. Der gefasste Aufstellungsbeschluss signalisiert lediglich den Einstieg in das Verfahren. Erst wenn ein rechtskräftiger Bebauungsplan vorliegt, ist eine Entscheidung gefallen. Überdies muss der Gemeinderat zuvor noch im sog. „Zielabweichungsverfahren“ die Aushebelung des geltenden Regionalplanes beim Regionalverband beantragen.
Also: Noch bestünde die Möglichkeit, das Verfahren zu stoppen und nach Alternativen zu suchen.
Von dem angesprochenen 600-seitigen Gutachten, das auch Alternativen prüfte, hatte der Gemeinderat keine Kenntnis, auch hatte der Kreis es nicht für nötig befunden, in einer derart sensiblen Angelegenheit einen Vertreter in den Gemeinderat von Nagold zu entsenden, um das Gutachten darzulegen. Wenn schon der Kreis als Behörde geltende Regelungen verletzen will, wäre eine Information über das vorliegende Gutachten das Mindeste gewesen.
Der Insekten- und Artenschutz ist zur Zeit in aller Munde, die biologische Vielfalt ist in hohem Maße bedroht. Dass zum Schutz der Natur Zielkonflikte entstehen, ist zukünftig unausweichlich. Es ist aller Ehren wert, wenn Kommunalpolitiker in einer solchen Angelegenheit nach Alternativen suchen. Ebenso ist es an der Zeit, dass sich Kommunalpolitiker in einem solchen Zielkonflikt positionieren und sich für generationengerechte Lösungen stark machen.
Nagold, 18.05.2019
Bernd Gorenflo
17.05.2019 in Allgemein
Vor einiger Zeit hat der Vollmaringer Ortschaftsrat für die Ortsmitte in Vollmaringen einen Laien-Defibrillator (AED) angeschafft. Der Defibrillator wurde an der Grundschule am Eingang zum Feuerwehrmagazin installiert. Auf Initiative von Klaus Henseler von der Altersabteilung Vollmaringen wurde im Feuerwehrmagazin eine öffentliche Schulung an diesem Defibrillator durchgeführt.
An der Schulung war auch die Geschäftsführerin der Firma Schaible, Frau Dr. Sonja Schaible, persönlich anwesend, die gemeinsam mit Ralf Braun, einem Vertreter des Herstellers, die anwesenden Bürger und Feuerwehrkameraden in die Anwendung dieses kleinen Lebensretters einwies. Schaible betonte, dass der Laien-Defibrillator (AED) von jedem beherzten Bürger eingesetzt werden kann, wenn es darum geht, einem Menschen mit Herz-Kreislaufversagen das Leben zu retten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Neben einigen Kameraden der Altersabteilung haben auch Ortsvorsteher Daniel Steinrode und Vollmaringens Pfarrer Daniel Geese an der Einweisung im Vollmaringer Feuerwehrraum teilgenommen. Der in einem alarmgesicherten, beheizten Kasten an der Außenwand installierte Defibrillator ist für alle Bürger frei zugänglich. Sonja Schaible unterstrich nochmals, dass es überaus wichtig sei, dass die Bürger wissen, wo vorhandene Defibrillatoren frei zugänglich sind. Deshalb seien regelmäßige öffentliche Einweisungen von großer Bedeutung, denn diese rückten die Geräte ins öffentliche Bewusstsein und trügen so zur Rettung von Menschenleben bei.
17.05.2019 in Allgemein
Steinrode: „vielleicht stärkste Liste, die die SPD bisher für den Kreistag präsentieren konnte“
Mit einem erfahrenen Kandidatenteam will die SPD das Nagolder Gewicht im Kreistag erhöhen. "Wir haben Kandidaten, die viel beruflichen Sachverstand, viel kommunalpolitische kommunalpolitische Erfahrung mitbringen und dazu Engagement", so der Kreisrat und Ortsvorsteher Daniel Steinrode, der die Liste anführt.
Ihm folgen Sonja Schaible, Geschäftsführerin eines Sanitätshauses, Ärztin und Mutter von vier Kindern, sowie Nagolds früherer OB Rainer Prewo. Für Prewo ist die Bahnanbindung nach Stuttgart "eine echte strategische Aufgabe", die bisher vom Kreis vernachlässigt werde. "Da wäre mehr Druck hilfreich, den wollen wir machen.“
Außerdem will sich die SPD für die Aktivierung der Bahnhöfe Emmingen und Gündringen/Schietingen einsetzen, so Prewo und Steinrode.
Marco Ackermann, früher schon Jugendgemeinderat inzwischen Wirtschaftsfachwirt, und Stadtrat sowie Vollmaringer Ortschaftsrat setzt sich für die Interessen der Jugend ein. Mit Marlies Katz konnte die SPD eine Nagolder Einzelhändlerin gewinnen, die auch ehrenamtlich sehr engagiert ist. Stolz ist die SPD auch auf die Kandidatur von Pfarrer Daniel Geese, der sich den sozialen Aufgaben des Kreises widmen will.
Mit Andreas Röhm kandidiert erstmals ein Analyst für Datensicherheit, der außerdem kommunalpolitisch erfahren ist. Wolfgang Henne vereint als Nagolder Facharzt berufliche und kommunalpolitische Erfahrung und als Mitgründer der "Helfenden Hände" viel ehrenamtliche Arbeit.
Als Fachmann für Wohnungsbau und erfahrener Gemeinderat komplettiert der Architekt Wolfgang Schleehauf die Liste, die Steinrode für die "vielleicht stärkste" hält, die die SPD bisher für den Kreistag präsentieren konnte.
17.05.2019 in Allgemein
Leserbrief zum Leserbrief „Gewöhnungsbedürftig“ von Markus Heim am 15.05.2019 im Schwarzwälder Bote
Mit großem Interesse habe ich den Leserbrief „Gewöhnungsbedürftig“ von Markus Heim im Schwarzwälder Boten gelesen. Seine Verwunderung auf den Hinweis von Steffen Röhm, er sei der Enkel von unserer ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Sigrun Vögele, ist dann verständlich, wenn man nicht bedenkt, dass auf der Liste der SPD zwei gebürtige Emminger, die den Nachnahmen Röhm tragen, kandidieren. Es kam schon mehrfach zu Verwechslungen und zu Irritationen. Uns war in unserem Prospekt wichtig, eine eindeutige Unterscheidbarkeit hinzubekommen, zwischen dem in Emmingen wohnenden Steffen Röhm, dem ehemaligen Vorsitzenden des Nagolder Jugendgemeinderates, der von Beruf Bankkaufmann ist und als Wertpapierspezialist arbeitet, sowie dem in Vollmaringen wohnenden, gebürtigen Emminger Andreas Röhm, dem Vorsitzenden der Nagolder SPD, der von Beruf Datenanalyst ist. Der Hinweis soll lediglich der Transparenz dienen und sagt natürlich nichts über eine Qualifikation aus. Ich bin froh, dass Herr Heim in seinem Leserbrief die wichtige Arbeit von Altstadträtin Sigrun Vögele für Nagold unterstreicht. Ich selbst erinnere mich gerne mit Stolz an die gemeinsame Zeit mit Sigrun Vögele im Gemeinderat zurück. An vielen Sitzungen nahm übrigens auch Steffen Röhm als damaliger Vorsitzender des Jugendgemeinderates teil. Gemeinsam konnte in dieser Zeit, als Rainer Prewo noch Oberbürgermeister war, viel für Nagold erreicht werden, exemplarisch möchte ich nur den Innenstadtumbau und die Verkehrsberuhigungen erwähnen.
Daniel Steinrode
Nagold Vollmaringen
14.05.2019 in Allgemein
SPD Nagold besuchte E-Mobility Allee Belchenstraße
Elektroautos, E-bikes oder gar E-Roller: E-Mobilität hat viele Facetten und wird eine zusätzliche Form der Fortbewegung in der Zukunft sein. Das Thema E-Mobilität mit all ihren Herausforderungen, Vor- und Nachteilen beschäftigt aktuell auch die Nagolder SPD, weshalb sie sich auch mit den Auswirkungen diese Mobilität auf das Nagolder Stromnetz auseinandersetzten. Stefan Günthner, Betriebsrat am Nagolder Netze BW Standort, lud die Nagolder Sozialdemokraten zu einer Besichtigung der E-Mobility Allee Belchenstraße in Ostfildern ein. Günthner, der selbst für den Nagolder Gemeinderat auf der Liste der SPD kandidiert, sensibilisierte die SPD bei dieser Problematik. Da auch in Nagold insbesondere in Wohngebieten mit Einfamilienhäusern immer mehr Elektrofahrzeuge vorhanden sind, stellt sich nun die Frage, ob die Netzkapazität für diesen neuen Bedarf ausreicht.