19.05.2019 in Topartikel Allgemein

Fluglärm ist nicht kompensierbar – Widerstand ist wählbar!

 

Zwischen Nagold und Haiterbach soll im Bereich des Segelfluggeländes ein militärisch genutzter Flugplatz als Trainingsgelände für die KSK Calw und die amerikanischen Streitkräfte eingerichtet werden. Das Gelände in Renningen wurde an Bosch übergeben, ohne zu wissen, wo die KSK und die Amerikaner zukünftig üben sollen. Das Nagolder Rathaus will Kompensationsgelder – in welcher Höhe es diese auch immer geben sollte – falls der Militärflugplatz realisiert werden würde. Die Flugkorridore von Transportmaschinen und Hubschraubern, veröffentlicht auf dem Beteiligungsportal des Landes, betreffen viele Dörfer und Städte in unserer Region, die in der direkten Anflugschneise liegen. Je nach Belastung der Wohnlage muss mit einem entsprechenden Wertverlust der Immobilien gerechnet werden und je nach weltpolitischer Lage und Gegebenheit kann sich der Übungsbetrieb über die angedachten 120 Tage pro Jahr intensivieren, eine Einflussnahme nach Einrichtung des Militärflugplatzes ist dann nicht mehr möglich.

 

       Fluglärm ist nicht kompensierbar – Widerstand ist wählbar!

19.05.2019 in Allgemein

SPD besucht Kameldocs in Hochdorf

 

Artenschutz, Naturschutz, Igelklinik, Gnadenhof für verlassene Tiere – all dies und vieles mehr ist Kameldocs Tierfarm in Nagold-Hochdorf eine Herzensangelegenheit. Und mehr als das: Dr. Barbara Münchau und Klaus Kohm setzen dies tagtäglich auf ihrem Hof, den sie 2012 gekauft und renoviert haben, in die Realität um.

19.05.2019 in Allgemein

Leserbrief von Bernd Gorenflo

 

Leserbrief zum Artikel „An der Standortentscheidung wird nicht mehr gerüttelt“, SB vom 17.05.2019, Seite „Nordschwarzwald“

Ökologie und Naturschutz sind die Verlierer

Bei der Standortsuche für den Betriebshof der Straßenmeisterei des Kreises sind  Ökologie und der Naturschutz  – wieder einmal - die Verlierer und bestätigen in trauriger Art und Weise, dass das Recht der Natur auf Schutz  ein schwaches Recht darstellt.

Wie könnte es sonst soweit kommen, dass der Regionalplan, der rechtsverbindlich ist und aus gutem Grund  am Stadteingang  unter der Burg  einen Grünzug vorsieht, ausgehebelt werden soll? Nicht nur die Ökologie, auch der Stadteingang mit dem Nagolder Wahrzeichen der Burg ist ästhetisch davon betroffen.

Es passt nicht  so richtig zusammen: Zum einen  hat der Nagolder Gemeinderat  einen Antrag zum Schutz der Insekten verabschiedet  und zum anderen hat das gleiche Gremium mehrheitlich einen sog. „Aufstellungsbeschluss“ zum Bau eines Betriebshofes unterhalb der Burg gefasst – unter der Billigung der Verletzung des gültigen Regionalplanes.

Noch ist der Bebauungsplan nicht verabschiedet. Der gefasste Aufstellungsbeschluss signalisiert lediglich den Einstieg in das Verfahren. Erst wenn ein rechtskräftiger Bebauungsplan vorliegt, ist eine Entscheidung gefallen. Überdies muss der Gemeinderat zuvor noch im sog. „Zielabweichungsverfahren“ die Aushebelung des  geltenden Regionalplanes beim Regionalverband beantragen.

Also: Noch bestünde die Möglichkeit, das Verfahren zu stoppen und nach Alternativen zu suchen.

Von dem angesprochenen 600-seitigen Gutachten, das  auch  Alternativen prüfte, hatte der Gemeinderat keine Kenntnis, auch hatte der Kreis es nicht für nötig befunden, in einer derart sensiblen Angelegenheit einen Vertreter in den Gemeinderat von Nagold zu entsenden, um das Gutachten darzulegen. Wenn schon der Kreis als Behörde geltende Regelungen verletzen will, wäre eine  Information über das vorliegende Gutachten das  Mindeste gewesen.

Der Insekten- und Artenschutz ist zur Zeit in aller Munde, die biologische Vielfalt ist in hohem Maße bedroht. Dass zum Schutz der Natur  Zielkonflikte entstehen, ist zukünftig unausweichlich. Es ist aller Ehren wert, wenn Kommunalpolitiker in einer solchen Angelegenheit nach Alternativen suchen. Ebenso ist es an der Zeit, dass sich Kommunalpolitiker   in einem solchen Zielkonflikt positionieren und sich für  generationengerechte  Lösungen stark machen.

Nagold, 18.05.2019

Bernd Gorenflo

17.05.2019 in Allgemein

Vollmaringer Alterswehr wurde in den Defibrilator eingewiesen

 

Vor einiger Zeit hat der Vollmaringer Ortschaftsrat für die Ortsmitte in Vollmaringen einen Laien-Defibrillator (AED) angeschafft. Der Defibrillator wurde an der Grundschule am Eingang zum Feuerwehrmagazin installiert. Auf Initiative von Klaus Henseler von der Altersabteilung Vollmaringen wurde im Feuerwehrmagazin eine öffentliche Schulung an diesem Defibrillator durchgeführt.

An der Schulung war auch die Geschäftsführerin der Firma Schaible, Frau Dr. Sonja Schaible, persönlich anwesend, die gemeinsam mit Ralf Braun, einem Vertreter des Herstellers, die anwesenden Bürger und Feuerwehrkameraden in die Anwendung dieses kleinen Lebensretters einwies. Schaible betonte, dass der Laien-Defibrillator (AED) von jedem beherzten Bürger eingesetzt werden kann, wenn es darum geht, einem Menschen mit Herz-Kreislaufversagen das Leben zu retten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Neben einigen Kameraden der Altersabteilung haben auch Ortsvorsteher Daniel Steinrode und Vollmaringens Pfarrer Daniel Geese an der Einweisung im Vollmaringer Feuerwehrraum teilgenommen. Der in einem alarmgesicherten, beheizten Kasten an der Außenwand installierte Defibrillator ist für alle Bürger frei zugänglich. Sonja Schaible unterstrich nochmals, dass es überaus wichtig sei, dass die Bürger wissen, wo vorhandene Defibrillatoren frei zugänglich sind. Deshalb seien regelmäßige öffentliche Einweisungen von großer Bedeutung, denn diese rückten die Geräte ins öffentliche Bewusstsein und trügen so zur Rettung von Menschenleben bei.

 

17.05.2019 in Allgemein

SPD Nagold stellt ihre Kandidaten für den Kreistag vor

 

Steinrode: „vielleicht stärkste Liste, die die SPD bisher für den Kreistag präsentieren konnte“

Mit einem erfahrenen Kandidatenteam will die SPD das Nagolder Gewicht im Kreistag erhöhen. "Wir haben Kandidaten, die viel beruflichen Sachverstand, viel kommunalpolitische kommunalpolitische Erfahrung mitbringen und dazu Engagement", so der Kreisrat und Ortsvorsteher Daniel Steinrode, der die Liste anführt. 

Ihm folgen Sonja Schaible, Geschäftsführerin eines Sanitätshauses, Ärztin und Mutter von vier Kindern, sowie Nagolds früherer OB Rainer Prewo. Für Prewo ist die Bahnanbindung nach Stuttgart "eine echte strategische Aufgabe", die bisher vom Kreis vernachlässigt werde. "Da wäre mehr Druck hilfreich, den wollen wir machen.“

Außerdem will sich die SPD für die Aktivierung der Bahnhöfe Emmingen und Gündringen/Schietingen einsetzen, so Prewo und Steinrode.

Marco Ackermann, früher schon Jugendgemeinderat inzwischen Wirtschaftsfachwirt, und Stadtrat sowie Vollmaringer Ortschaftsrat setzt sich für die Interessen der Jugend ein. Mit Marlies Katz konnte die SPD eine Nagolder Einzelhändlerin gewinnen, die auch ehrenamtlich sehr engagiert ist. Stolz ist die SPD auch auf die Kandidatur von Pfarrer Daniel Geese, der sich den sozialen Aufgaben des Kreises widmen will. 

Mit Andreas Röhm kandidiert erstmals ein Analyst für Datensicherheit, der außerdem kommunalpolitisch erfahren ist. Wolfgang Henne vereint als Nagolder Facharzt berufliche und kommunalpolitische Erfahrung und als Mitgründer der "Helfenden Hände" viel ehrenamtliche Arbeit. 

Als Fachmann für Wohnungsbau und erfahrener Gemeinderat komplettiert der Architekt Wolfgang Schleehauf die Liste, die Steinrode für die "vielleicht stärkste" hält, die die SPD bisher für den Kreistag präsentieren konnte.

Daniel Steinrode auf Facebook

 

 

Daniel Steinrode auf Twitter