21.04.2020 in Topartikel Aktuelles

Neu Straßenbeleuchtung im Breiteweg – Baubeginn der neuen Gasleitung in der Hochdorfer Straße

 

 

Am 11.05.2020 soll die Baumaßnahme „Verlegung von Gasanschlüssen in der Hochdorfer Straße“ beginnen. Für die Arbeiten in der Hochdorfer Straße werden ca. 4 Wochen benötig. Danach, ab Mitte Juni, werden die Arbeiten im Breiteweg und der Schwarzwaldstraße folgen. Im Zuge der Verlegung der Gasleitung durch die Netze-BW im Breiteweg sowie in der Schwarzwaldstraße wird die Stadt Nagold die Straßenbeleuchtung im Bereich der Baumaßnahme erneuern bzw. ergänzen. Wir hoffen, dass es zu keinen Verzögerungen wegen der Corona-Krise oder aus irgendwelchen anderen Gründen kommt. Ich möchte mich bei den Anwohnerinnen und Anwohner für das Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen bedanken.

12.04.2020 in Allgemein

Frohe und gesegnete Ostern!

 

Liebe Freundinnen und Freunde! Wir wünschen euch frohe und gesegnete Ostern! lasst es euch gut gehen und genießt die Feiertage! Herzliche Grüße und bleibt alle gesund! #StayHome #EristAuferstanden!

06.04.2020 in Allgemein

Ostergruß

 

Liebe Vollmaringerinnen, liebe Vollmaringer,

 

Ich möchte Ihnen ein schönes und gesegnetes Osterfest wünschen.

Wir feiern dieses Jahr Ostern in einer ganz besonderen Zeit und unter außergewöhnlichen Bedingungen. Für Christinnen und Christen ist Ostern das höchste Fest im kirchlichen Jahr, an dem wir die Auferstehung Jesus Christus feiern. Wir sind es gewohnt, Ostern gemeinsam im Kreise der Familie, in der Kirchengemeinde und im Freundeskreis zu feiern. Doch dieses Jahr ist alles anders. Dieses Jahr finden keine Gottesdienste und keine gemeinsamen Feiern statt. Das Corona-Virus (Covid-19) verlangt einiges von uns ab. In dieser Zeit, in der körperlich Abstandhalten gelebte Solidarität ist, kommt es auf jeden Einzelnen an, damit wir möglichst schnell wieder ein normales Leben führen können. Diese körperliche Distanz bedeutet jedoch nicht, dass wir den Kontakt zu unseren Mitmenschen nicht auf anderen Wegen suchen können. Im Gegenteil: Gerade jetzt kommt es darauf an, dass wir enger zusammen rücken und Nähe verstärkt auf eine andere Art und Weise leben. Dies ist möglich über digitale Formen wie Skype, Zoom oder andere Social Media-Dienste – oder eben ganz klassisch über das Telefon oder per Brief. Gerade jetzt müssen wir aufeinander aufpassen und Signale unserer Mitmenschen wahrnehmen. Wichtig ist, dass wir uns helfen und gegenseitig füreinander da sind. Jetzt kommt es darauf an, dass wir für unsere älteren Mitmenschen Einkäufe oder andere Dinge erledigen, damit diese, die durch das Virus besonders gefährdet sind, zuhause bleiben und sich dadurch schützen können.

Bleiben Sie zuhause und halten Sie körperlich Distanz aber bleiben Sie in Kontakt und seien Sie solidarisch. Wenn wir jetzt zusammen stehen, werden wir diese Krise gemeinsam überwinden.

 

Ihr Ortsvorsteher,

Daniel Steinrode

06.04.2020 in Aktuelles

Lenny und Dirk Vialkowitsch holen ausgefallene Markungsputzete nach

 

Aufgrund der außergewöhnlichen, der Corona-Pandemie geschuldeten Situation in diesem Jahr musste die alljährliche Markungsputzete bis auf Weiteres verschoben werden. Dies ist bedauerlich, denn auf Acker und Flur, am Straßenrand, im Wald und auch im Ort selbst liegt Müll und schadet Tieren und Pflanzen. Lenny und Dirk Vialkowitsch wollten aber dennoch ihren Beitrag zu Umwelt- und Naturschutz leisten und nahmen sich die Zeit, um gemeinsam und mit Müllsäcken der Ortsverwaltung bewaffnet auf eigene Faust Müll rund um Vollmaringen zu sammeln. Die beiden waren bei ihrer uneigennützigen Tat erfolgreich und konnten so manchen Müll finden.

Wer Lust und Zeit hat – und Bewegung draußen mit Nützlichem verbinden möchte – der kann dies ebenfalls tun. Im kleinen Kreis ist dies natürlich möglich – genau wie auch die Bewegung im Freien insgesamt gestattet ist. Die dafür benötigten, speziellen Müllsäcke sind bei der Rathausgeschäftsstelle erhältlich und können nach der Aktion dort einfach wieder abgestellt werden. Sie werden dann von der Stadt entsorgt.

Bild: Dirk Vialkowitsch

01.03.2020 in Allgemein

Marga Heusner feiert ihren 80. Geburtstag – und blickt auf viele erfüllte Jahrzehnte in Vollmaringen

 

„Es ist wunderbar, wenn man mit seinen Schülern alt werden darf“ betonte Marga Heusner und fügte hinzu: „ich freue mich immer sehr, wenn ich meine ehemaligen Schülerinnen und Schüler im Dorf treffe.“ Die bekannte und nicht nur bei ihren Schülern beliebte Lehrerin der Vollmaringer Grundschule feierte nun ihren 80. Geburtstag. Hierzu gratulierten ihr nicht nur Ortsvorsteher Daniel Steinrode im Namen der Ortsverwaltung sondern auch Vertreter von Sportverein, Musikverein und der katholischen Kirchengemeinde aber auch ehemalige Schülerinnen und Schüler. Geboren und aufgewachsen ist die Jubilarin in Würzburg. Im Unterfränkischen lernte sie auch ihren späteren Mann Anton kennen und so ergab es sich, dass sie 1965 der Liebe folgend ins Württembergische kam. Zuvor hatte die junge Lehrerin in ihrer Heimatstadt bereits Unterrichtserfahrung gesammelt und war über die herrschenden rückständigen und konservativen Unterrichtsmethoden geschockt. Es wurden 40 – 50  Schüler unterschiedlicher Alterststufen in einem Raum unterrichtet, für die Marga Heusner Wochen- und Monatspläne erstellte – ganz gemäß modernen Unterrichtskonzepten abgesehen von der Schülerzahl. Die junge Lehrerin begann zunächst in Mühlen am Neckar als kommissarische Rektorin, bevor sie die verwaiste Rektorenstelle an der Vollmaringer Grundschule übernahm. Dort erwarben sie und ihr Mann ein Grundstück und bauten dort in Windeseile ihr Eigenheim – das musste laut Anton Heusner bis im Spätsommer 1968 fertig sein, denn da begann schließlich die Schule und damit die Arbeitsstelle für Marga. Die junge Frau, die sich nach ihren Erzählungen gegen konservative Schulräte und altmodischen Ansichten durchsetzte, brachte schnell frischen Wind in die Grundschule des Ortes, wo sie viele Jahrzehnte mit großer Leidenschaft unterrichtete und junge Menschen – und später selbst deren Kinder – auf ihrem Weg ins Leben begleitete. Auch heutige moderne Themen wie Inklusion und Integration waren ihr bereits früh wichtig und sie versuchte, diese mit ihrem Kollegium umzusetzen. Auch schwierige Zeiten wie die geplante Schulschließung im Rahmen der Eingemeindung 1971 bewältigte die damalige Grundschule. So erzählte die ehemalige Rektorin vom Schulstreik der Eltern, die damals mithalfen, die Schule zu erhalten. Bevor es die jetzige Gemeindehalle gab, wurde Sport nur auf dem Sportplatz getrieben. Dies war im Winter eine Herausforderung. Doch auch dieses Problem wurde aus der Welt geschafft: mit Sportgeräten aus Hochdorf und einem Ofen wurde kurzerhand der verfügbare Tanzsaal im Schloss zum Sportraum erfolgreich umfunktioniert.

Noch heute spricht Marga Heusner mit großer Leidenschaft und leuchtenden Augen von ihrer Arbeit und ihren zahlreichen Schülerkindern. Zur Familie Heusner selbst zählen heute zwei Töchter und zwei Enkeltöchter. Doch auch außerhalb der Schule war Marga Heusner stets ein aktiver Mensch. So begleitete sie ihren Mann Anton auf zahlreichen Busreisen und nahm dort oft die Rolle der Reiseleiterin ein. Ob mit dem Busunternehmen Weiss & Nesch oder mit dem Alpenverein – das Ehepaar Heusner sammelte zahlreiche gemeinsame Erlebnisse und sind noch heute aktiv unterwegs.

Text und Bild: Daniela Steinrode

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