20.05.2019 in Topartikel Allgemein

150 Jahre Vollmaringer Feuerwehr

 

Beim Festakt unserer Feuerwehr habe ich ein Grußwort gehalten und die Glückwünsche der Vollmaringer Bürgerschaft überbracht.
150 Jahre Vollmaringer Feuerwehr: eine beeindruckende Zahl, ein großartiges Jubiläum! Seit 150 Jahren engagieren sich Menschen ehrenamtlich für unser Vollmaringen und für die Stadt Nagold, um anderen in ihrer Not zu helfen. Dennoch ist unsere Feuerwehr scheinbar wie selbstverständlich bei einer Vielzahl von Not- und Unglücksfällen zur Stelle. Die Vollmaringer Feuerwehr ist wichtiger Bestandteil unserer Dorfgemeinschaft. Bei jedem Fest, bei jeder Veranstaltung seid ihr im Einsatz und unterstützt sowohl die Vereine als auch alle Vollmaringer Institutionen

20.05.2019 in Allgemein

Manchmal braucht es ein schmerzhaftes Problem, um auf innovative Lösungen zu kommen!

 

Offener Brief an Landrat Helmut Riegger und Oberbürgermeister Jürgen Grossmann zur geplanten Straßenmeisterei "Hinter der Burg"

 

 

Sehr geehrter Herr Landrat Riegger,

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Grossmann,

 

der geplante Standort für einen Neubau der Straßenmeisterei „Hinter der Burg“ ist nicht geeignet für solch ein Projekt. Sowohl aus ökologischen aber vor allem auch aus ästhetischen Gründen muss dieser Standort abgelehnt werden. Der Stadteingang von Rohrdorf her kommend mit dem Blick auf die Burg und auf die vorgelagerte Streuobstwiese ist der schönste Stadteingang in Nagold. Dieses landschaftliche Juwel darf nicht zerstört werden.

Deshalb muss dringend nach einem anderen Standort gesucht werden. Der Landschaftsverlust ist einfach zu groß, dies wurde von uns in dem von Stadtrat Bernd Gorenflo gestellten Antrag bereits begründet.

 

19.05.2019 in Allgemein

Fluglärm ist nicht kompensierbar – Widerstand ist wählbar!

 

Zwischen Nagold und Haiterbach soll im Bereich des Segelfluggeländes ein militärisch genutzter Flugplatz als Trainingsgelände für die KSK Calw und die amerikanischen Streitkräfte eingerichtet werden. Das Gelände in Renningen wurde an Bosch übergeben, ohne zu wissen, wo die KSK und die Amerikaner zukünftig üben sollen. Das Nagolder Rathaus will Kompensationsgelder – in welcher Höhe es diese auch immer geben sollte – falls der Militärflugplatz realisiert werden würde. Die Flugkorridore von Transportmaschinen und Hubschraubern, veröffentlicht auf dem Beteiligungsportal des Landes, betreffen viele Dörfer und Städte in unserer Region, die in der direkten Anflugschneise liegen. Je nach Belastung der Wohnlage muss mit einem entsprechenden Wertverlust der Immobilien gerechnet werden und je nach weltpolitischer Lage und Gegebenheit kann sich der Übungsbetrieb über die angedachten 120 Tage pro Jahr intensivieren, eine Einflussnahme nach Einrichtung des Militärflugplatzes ist dann nicht mehr möglich.

 

       Fluglärm ist nicht kompensierbar – Widerstand ist wählbar!

19.05.2019 in Allgemein

SPD besucht Kameldocs in Hochdorf

 

Artenschutz, Naturschutz, Igelklinik, Gnadenhof für verlassene Tiere – all dies und vieles mehr ist Kameldocs Tierfarm in Nagold-Hochdorf eine Herzensangelegenheit. Und mehr als das: Dr. Barbara Münchau und Klaus Kohm setzen dies tagtäglich auf ihrem Hof, den sie 2012 gekauft und renoviert haben, in die Realität um.

19.05.2019 in Allgemein

Leserbrief von Bernd Gorenflo

 

Leserbrief zum Artikel „An der Standortentscheidung wird nicht mehr gerüttelt“, SB vom 17.05.2019, Seite „Nordschwarzwald“

Ökologie und Naturschutz sind die Verlierer

Bei der Standortsuche für den Betriebshof der Straßenmeisterei des Kreises sind  Ökologie und der Naturschutz  – wieder einmal - die Verlierer und bestätigen in trauriger Art und Weise, dass das Recht der Natur auf Schutz  ein schwaches Recht darstellt.

Wie könnte es sonst soweit kommen, dass der Regionalplan, der rechtsverbindlich ist und aus gutem Grund  am Stadteingang  unter der Burg  einen Grünzug vorsieht, ausgehebelt werden soll? Nicht nur die Ökologie, auch der Stadteingang mit dem Nagolder Wahrzeichen der Burg ist ästhetisch davon betroffen.

Es passt nicht  so richtig zusammen: Zum einen  hat der Nagolder Gemeinderat  einen Antrag zum Schutz der Insekten verabschiedet  und zum anderen hat das gleiche Gremium mehrheitlich einen sog. „Aufstellungsbeschluss“ zum Bau eines Betriebshofes unterhalb der Burg gefasst – unter der Billigung der Verletzung des gültigen Regionalplanes.

Noch ist der Bebauungsplan nicht verabschiedet. Der gefasste Aufstellungsbeschluss signalisiert lediglich den Einstieg in das Verfahren. Erst wenn ein rechtskräftiger Bebauungsplan vorliegt, ist eine Entscheidung gefallen. Überdies muss der Gemeinderat zuvor noch im sog. „Zielabweichungsverfahren“ die Aushebelung des  geltenden Regionalplanes beim Regionalverband beantragen.

Also: Noch bestünde die Möglichkeit, das Verfahren zu stoppen und nach Alternativen zu suchen.

Von dem angesprochenen 600-seitigen Gutachten, das  auch  Alternativen prüfte, hatte der Gemeinderat keine Kenntnis, auch hatte der Kreis es nicht für nötig befunden, in einer derart sensiblen Angelegenheit einen Vertreter in den Gemeinderat von Nagold zu entsenden, um das Gutachten darzulegen. Wenn schon der Kreis als Behörde geltende Regelungen verletzen will, wäre eine  Information über das vorliegende Gutachten das  Mindeste gewesen.

Der Insekten- und Artenschutz ist zur Zeit in aller Munde, die biologische Vielfalt ist in hohem Maße bedroht. Dass zum Schutz der Natur  Zielkonflikte entstehen, ist zukünftig unausweichlich. Es ist aller Ehren wert, wenn Kommunalpolitiker in einer solchen Angelegenheit nach Alternativen suchen. Ebenso ist es an der Zeit, dass sich Kommunalpolitiker   in einem solchen Zielkonflikt positionieren und sich für  generationengerechte  Lösungen stark machen.

Nagold, 18.05.2019

Bernd Gorenflo

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