Allgemein
08.04.2017 in Allgemein
In Nagold wurde der "Baum des Jahres" gepflanzt: Die Fichte (Picea abies) ist Baum des Jahres 2017. Gestiftet wurde dieser Baum für den Baum-des-Jahres-Park in Nagold von den Jägern, unter anderem mit Michael Raible. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Grossmann, Vertretern der ANU wie Dieter Laquai, Daniel Steinrode, dem Umweltbeauftragten der Stadt Nagold Peter Wiedmann-Rau, Feuerwehrhauptkommandant Paul Amand und der Feuerwehrkommandant der Partnerwehr in Hofkirchen.
Wohl kaum eine andere Baumart prägte den deutschen Wald in den letzten zwei Jahrhunderten mehr als die Fichte: ein Symbolbaum für gelungene Wiederbewaldung mit schnellem Wuchs und daher ideal zur Holzproduktion in schwierigen Zeiten. Die dadurch durch Menschenhand verursachte Monokultur, sorgte aber auch für ökologische und wirtschaftliche Probleme.
Der Klimawandel setzt die Fichte jedoch zunehmend unter Stress, da sie Schwankungen in der Niederschlagsmenge und Trockenheit nur schlecht verkraftet.
Um die Fichte zu würdigen und auf die Bedrohung der Art hinzuweisen wurde diese Baumart zum Baum des Jahres ernannt.
31.03.2017 in Allgemein
Nagold ist eine malerische Stadt mit charmanten Ortsteilen, ein attraktives Mittelzentrum, der Sitz erfolgreicher Unternehmen und – besonders seit den Umbaumaßnahmen der Innenstadt, die in der Landesgartenschau im Jahre 2012 gipfelten – ein Ort von hoher Lebensqualität. Viele Menschen zieht es regelmäßig nach Nagold, um dort in den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und Geschäften einzukaufen, um auszugehen und das reichhaltige Restaurant- und Kneipenangebot zu genießen aber auch, um dort ihren Lebensmittelpunkt und einen Wohnsitz zu finden. Dies jedoch gestaltet sich seit geraumer Zeit als sehr schwierig: Der Wohnungsmarkt in Nagold ist „überhitzt“, bezahlbare Mietwohnungen sind kaum zu finden und der verfügbare Wohnraum ist schnell vergriffen. Junge Familien mit mittleren Einkommen, Auszubildende, Berufsanfänger oder Alleinerziehende können sich Wohnungen oder gar Einfamilienhäuser nur noch selten leisten. „Dadurch stellt sich für den bislang noch attraktiven Standort Nagold langfristig jedoch eine verheerende Weiche: Der Verlust junger Familien bedeutet Einwohnerschwund und mittelfristig eine Überalterung der Gesellschaft sowie ein Sinken der Attraktivität“ wie der Vollmaringer Ortsvorsteher und SPD-Kreisrat Daniel Steinrode damit nicht nur für seinen Ortsteil, sondern für die Gesamtstadt prognostiziert. Somit sind in gewisser Hinsicht alle Nagolder direkt oder indirekt betroffen und nicht nur diejenigen, die sich auf Wohnungssuche befinden. Der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm betonte, dass es an der Zeit sei diesem Trend entgegenzuwirken. Nun müsse der Entwicklung dringend Einhalt geboten werden.
Der SPD-Ortsverein sieht zwingenden Handlungsbedarf und lädt zu diesem Thema Dr. Hendrik Bednarz, Finanzbürgermeister der Stadt Rottenburg am Neckar, am 12. April um 19 Uhr ins Hotel Adler ein. Bednarz wird den „Rottenburger Weg“ erläutern, durch den die benachbarte Bischofsstadt mithilfe ihres am 1.1.2017 gegründeten Eigenbetriebs „Wohnungsbau“ mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen möchte. Das Ziel der Rottenburger Stadtverwaltung ist so ambitioniert wie notwendig: in den kommenden 10 Jahren sollen 300 Wohnungen geschaffen werden. „Wir möchten ein handlungsfähiges Konzept für Nagold entwickeln und das Modell Rottenburg kann uns hier ein Vorbild und eine Hilfestellung für eigene Ideen sein“ unterstrich Stadtrat Steinrode „Dies ist ein Thema, dass den Nagoldern unter den Nägeln brennt.“
„Für junge Menschen ist Wohnraum in Nagold nicht erschwinglich“, meint Stadtrat Marco Ackermann, der mit vielen jungen Menschen im Gespräch ist. Stadtrat und Architekt Wolfgang Schleehauf ist, bedingt durch seine berufliche Tätigkeit, sehr nah am Wohnungsmarkt in Nagold dran. Schleehauf ist überzeugt, dass der Stadt bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum eine Schlüsselrolle zukomme. „Die Stadt muss aktiv werden!“ ist sich der Hochdorfer Architekt Wolfgng Schleehauf sicher.
26.03.2017 in Allgemein
Apokalypse und Entschleierung, Sicherheitskonferenz und Weltpolitik, Eremit und Gutmensch – Mike Jörg las bei der Veranstaltung "Wa(h)r's das?" seinen Zuschauern gehörig die Leviten. Im gut besuchten Nagolder Naturfreundehaus hielt der Kabarettist eine umfassende Bußpredigt in der Tradition des Aschermittwochs und der Fastenzeit auf höchstem Niveau und mit großem Tiefgang. Andreas Röhm, Ortsvereinsvorsitzender, begrüßte die Zuschauer und führte in den Abend ein.
Der Kabarettist Jörg schlüpfte im Laufe des Abends immer wieder in die Kutte und damit in die Rolle des Eremiten Friedemann, der autark lebend das Weltgeschehen aus der Ferne betrachtet und beurteilt. Dabei kamen auch unterhaltsame kabarettistische Geschichten aus dem Alltag nicht zu kurz.
"Fake News gab es zu allen Zeiten" – so schlug Mike Jörg den Bogen aus der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück. Wer hat die Zukunft im Griff? Künstliche Intelligenz bekommt ein künstliches Gewissen implantiert. Acht Menschen besitzen soviel Vermögen wie 3,8 Milliarden. Und wer hält die eigentlichen Fäden der Macht in seiner Hand? Mike Jörg rief seine Zuhörer auf, wieder auf sich selbst zu hören, in sich selbst zu lauschen und der Puppenspieler der Welt bewusst zu sein. "Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zu widerstehen." Auch Gott lässt Mike Jörg zu Wort kommen und seine Verzweiflung darüber, was die Menschheit aus seinem Planeten gemacht habe. Und die große ernüchternde Frage: Was folgt auf die postfaktische, auf die postgöttliche Phase?
Mit einem Präsent bedankte sich Daniel Steinrode beim Künstler und fügte hinzu, mit den Themen habe Mike Jörg alle zum Nachdenken angeregt. „Eine Flasche Wein steht jeweils für den Eremiten sowie für den Kabarettisten, die sich einen Dialog über die weltpolitische Situation liefern.“ erläuterte Pressesprecherin Daniela Steinrode das Geschenk.
Mit dieser Veranstaltung führt die SPD Nagold ihre Tradition des kabarettistischen Aschermittwochs fort. Bei guter Stimmung lauschte das interaktive Publikum gebannt und rezitierte gemeinsam mit Mike Jörg Gedichte, wobei auch der Nagolder Haus- und Hoflyriker Eduard Mörike nicht fehlen durfte.
25.03.2017 in Allgemein
Mit der Landtagswahl 2016 wurde in Baden-Württemberg die grün-rote Regierung durch eine neue Koalition aus Grünen und CDU abgelöst. Nun gilt es, die Regierungsarbeit des vergangenen Jahres näher zu betrachten und kritisch zu beleuchten. Der SPD Ortsverein Nagold lädt aus diesem Anlass Dr. Boris Weirauch zu einem Vortrag über die Arbeit im Landtag ein. Der Abend wird von Daniel Steinrode moderiert. Weirauch ist seit 2016 Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Mannheim II. Durch seine Tätigkeit als Gemeinderat und sein ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Vereinen kennt er die Sorgen, Nöte und Anliegen der Bürger vor Ort wie auch die Arbeit in den Kommunen und Gemeinden sehr gut und setzt sich besonders dafür ein. Der 39-jährige Vater dreier Kinder hat Jura studiert und ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.
Am Freitag, den 7.04.2016 um 19:00 Uhr, wird Dr. Boris Weirauch im Gasthof Eisenbahn in Nagold über die Arbeit im Landtag und die Politik der grün-schwarzen Landesregierung berichten. Weirauch sind besonders Fragen der Inneren Sicherheit wichtig. Außerdem liegen ihm die landespolitischen Themen Bildung und Verkehrspolitik sehr am Herzen. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm freute sich sehr, dass Dr. Boris Weirauch nach Nagold kommt und bei einer öffentlichen Veranstaltung direkt von seiner Arbeit berichtet. „So bekommen wir einen direkten Eindruck der aktuellen Politik der Landesregierung“ unterstrich der stellvertretende Vorsitzende Daniel Steinrode.
25.03.2017 in Allgemein
Groß und Klein, zu Fuß oder auf dem Traktor – viele fleißige Vollmaringer machten sich am vergangenen Samstag bei Sonnenschein aber auch zum Teil starken Wind gemeinsam auf den Weg und an die Arbeit, die Natur rund um ihren Ort vom Müll zu befreien. Mit Feuereifer und Handschuhen, Säcken und Eimern bewaffnet, gingen die zahlreichen Müllsammlerinnen und Müllsammler in unterschiedlichen Gruppen die Aktion an und fanden auf ihren verschiedenen Routen auch Allerlei, mit dem sie haufenweise diese Müllsäcke füllten. Diesen Müll hatten sie aufgelesen von Äckern, Wiesen oder im Wald – also überall dort, wo Müll nichts zu suchen hat. Dies beeindruckte insbesondere die Kinder nachhaltig, die sich auf diese Weise auch mit dem Schutz der Natur und der Umwelt auseinandersetzen konnten. Aber auch im Ort selbst fanden die Sammler viel Müll, der achtlos weggeworfen wurde. Ortsvorsteher Daniel Steinrode war beeindruckt vom Engagement der vielen Helfer und freute sich darüber, dass viele Vollmaringer dem Aufruf zur Markungsputzete gefolgt waren. „Kinder und Erwachsene, die sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit dafür Zeit nehmen, den Müll anderer wegzuräumen, entwickeln hierfür schnell ein kritisches Auge und sind eher bereit, Verantwortung für die Umwelt zu tragen“ betonte Steinrode. Die Grundschule Vollmaringen war ebenfalls mit der kommissarischen Schulleiterin Sara Steeb zahlreichen Schülern mit im Boot und zeigte sich überaus engagiert.
Der Abschluss fand in der Stadiongaststätte „Olympia“ im Vollmaringer Sportheim statt, wo sich die eifrigen Helfer bei Pommes und Getränken gemeinsamen und wohlverdient stärken konnten.